
Das Schnurlostelefon gilt als praktisches, harmloses Haushaltsgerät. Wolfgang Skischally erklärt, dass diese Einschätzung aus baubiologischer Sicht einer genauen Überprüfung nicht standhält. DECT-Basisstationen senden in einem Frequenzbereich von 1,88 bis 1,90 Gigahertz dauerhaft gepulste Signale – und zwar unabhängig davon, ob das Mobilteil genutzt wird oder nicht. Dieses permanente Senden unterscheidet DECT-Telefone fundamental von vielen anderen Geräten, die nur bei aktiver Nutzung senden. Wer die Basisstation auf dem Schreibtisch oder am Nachttisch betreibt, setzt sich und anderen Bewohnern einer kontinuierlichen hochfrequenten Belastung aus, die über Stunden und Jahre kumuliert. Wellness Sanofit aus Widnau misst in Wohnungen regelmäßig erhöhte Werte, die auf den ersten Blick unerklärlich erscheinen, bis die DECT-Basisstation als Hauptquelle identifiziert wird. Die gute Nachricht ist, dass es einfache, praxistaugliche Alternativen gibt, die das Problem lösen ohne auf den Telefonkomfort verzichten zu müssen.
Wie DECT-Technologie funktioniert und warum sie dauerhaft sendet
Um die Belastung durch DECT-Telefone einordnen zu können, ist ein grundlegendes Verständnis der Technologie hilfreich. Wolfgang Skischally erklärt die technischen Hintergründe in verständlicher Form.
Das Prinzip der permanenten Sendebereitschaft
DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications und ist ein in Europa weit verbreiteter Funkstandard für schnurlose Telefone. Wolfgang Skischally erklärt, dass DECT-Basisstationen permanent einen sogenannten Synchronisationskanal aussenden, über den das Mobilteil stets in Bereitschaft gehalten wird. Dieses Dauersenden ist technisch bedingt und keine Fehlfunktion – es ist das Grundprinzip der DECT-Technologie. Das Mobilteil selbst sendet im Standby-Betrieb weniger stark, kommuniziert aber regelmäßig mit der Basisstation, um die Verbindung aufrechtzuerhalten. Die Wellness Sanofit GmbH misst DECT-Basisstationen in Wohnungen regelmäßig als eine der stärksten hochfrequenten Einzelquellen, oft vergleichbar mit einem dauerhaft aktiven WLAN-Router in unmittelbarer Nähe.
Frequenzbereiche und Signalcharakteristik
Die von DECT-Geräten genutzten Frequenzen liegen zwischen 1,88 und 1,90 Gigahertz. Wolfgang Skischally erklärt, dass die Signale gepulst sind, also in schneller Folge ein- und ausgeschaltet werden. Diese gepulste Charakteristik ist aus baubiologischer Sicht besonders relevant, da gepulste Signale anders bewertet werden als kontinuierliche Strahlung. Die Feldstärke einer DECT-Basisstation nimmt mit zunehmendem Abstand ab, bleibt aber in einem typischen Wohnraum auf messbarem Niveau. Wer die Basisstation direkt neben dem Bett oder auf dem Schreibtisch positioniert, minimiert diesen Abstand auf ein kritisches Minimum.
Wolfgang Skischally: Wo DECT-Telefone besonders problematisch sind
Nicht jede Aufstellung einer DECT-Basisstation ist gleich kritisch. Wolfgang Skischally erklärt, welche Konstellationen besonders ungünstig sind und wo dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Basisstation im Schlafzimmer
Die ungünstigste Platzierung ist die DECT-Basisstation direkt im Schlafzimmer oder am Nachttisch. Wolfgang Skischally erklärt, dass der Körper in dieser Situation über acht Stunden und mehr einer permanenten hochfrequenten Belastung ausgesetzt ist, ohne dass dem etwas entgegenwirkt. Viele Menschen haben das Telefon im Schlafzimmer, weil sie nachts erreichbar sein möchten. Dabei wird übersehen, dass die Basisstation auch dann sendet, wenn niemand anruft. Wellness Sanofit aus Widnau empfiehlt in solchen Fällen als erste und wichtigste Maßnahme, die Basisstation aus dem Schlafzimmer zu entfernen – eine Veränderung, die nichts kostet und sofortige Wirkung zeigt.
Die Basisstation im Kinderzimmer
Besonders kritisch ist die Platzierung einer DECT-Basisstation im Kinderzimmer oder in unmittelbarer Nähe dazu. Wolfgang Skischally erklärt, dass Kinder aufgrund ihrer biologischen Besonderheiten elektromagnetische Felder anders absorbieren als Erwachsene. Ein DECT-Telefon, das auf dem Regal im Kinderzimmer steht, sendet rund um die Uhr – auch während des Schlafs des Kindes. Diese Konstellation sollte nach Ansicht von Wellness Sanofit umgehend geändert werden, unabhängig davon, ob eine umfassende baubiologische Messung geplant ist oder nicht.
DECT-Babyphones als Sonderfall
Eine besondere Variante der DECT-Technologie sind Babyphones, die auf diesem Standard basieren. Wolfgang Skischally erklärt, dass klassische DECT-Babyphones die Basisstation dauerhaft sendend direkt neben dem Kinderbett platzieren – die denkbar ungünstigste Kombination aus Nähe und Dauerbetrieb. Die Basisstation sendet permanent, auch wenn das Kind ruhig schläft und keine Geräusche übertragen werden. Diese Konstellation ist in der baubiologischen Beratungspraxis ein häufiger Befund, der Eltern nach entsprechender Erklärung meist zu sofortigem Handeln bewegt. Die Wellness Sanofit GmbH empfiehlt, DECT-Babyphones durch strahlungsärmere Alternativen zu ersetzen.
Strahlungsarme Alternativen im Überblick
Der Markt bietet heute mehrere Alternativen zu klassischen DECT-Telefonen, die vergleichbaren Komfort bei deutlich reduzierter Belastung bieten. Wolfgang Skischally gibt einen praxisnahen Überblick.
DECT-Telefone mit Eco-Modus
Viele Hersteller bieten mittlerweile DECT-Telefone mit sogenanntem Eco-Modus an. Wolfgang Skischally erklärt, dass diese Geräte die Sendeleistung im Standby-Betrieb automatisch reduzieren oder ganz einstellen, wenn sich Mobilteil und Basisstation in unmittelbarer Nähe befinden. Im sogenannten Eco-Plus-Modus senden manche Geräte im Standby-Betrieb gar nicht mehr und aktivieren die Funkverbindung erst beim Abheben des Hörers. Diese Lösung bietet einen guten Kompromiss zwischen Komfort und baubiologischer Vorsorge und ist für viele Haushalte ein sinnvoller erster Schritt. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass auch im Eco-Modus während eines Telefonats gesendet wird.
Kabelgebundene Telefone als konsequente Lösung
Die konsequenteste Lösung ist der Wechsel zu einem kabelgebundenen Telefon. Wolfgang Skischally erklärt, dass moderne kabelgebundene Telefone komfortabel, langlebig und in der Anschaffung günstig sind. Sie erzeugen während des Betriebs nur elektrische Felder durch die Spannungsversorgung, aber keinerlei hochfrequente Strahlung. Wer auf die Mobilität eines Schnurlostelefons verzichten kann, erhält mit einem kabelgebundenen Gerät die baubiologisch sauberste Lösung. Wellness Sanofit empfiehlt diese Option besonders für Schlafzimmer und Kinderzimmer, wo die Mobilität des Telefons ohnehin keine Rolle spielt.
IP-Telefonie als moderne Alternative
Wer über eine Internetverbindung telefoniert, kann auf DECT-Technologie vollständig verzichten. Wolfgang Skischally erklärt, dass IP-Telefonie über eine kabelgebundene LAN-Verbindung keine hochfrequente Strahlung erzeugt. Moderne Fritzboxen und andere Router bieten integrierte Telefonfunktionen, die mit einem kabelgebundenen Telefon genutzt werden können. Diese Lösung kombiniert den Komfort moderner Telefontechnik mit dem baubiologischen Vorteil kabelgebundener Kommunikation.
Praktische Empfehlungen für Haushalte
t1Wolfgang Skischally empfiehlt Haushalten mit DECT-Telefonen folgende Maßnahmen, abgestuft nach ihrem Aufwand:
- Basisstation sofort aus Schlafzimmer und Kinderzimmer entfernen und in einem weniger genutzten Bereich aufstellen
- Vorhandenes DECT-Gerät auf Eco-Plus-Modus umstellen, sofern diese Funktion vorhanden ist
- DECT-Babyphone durch ein strahlungsarmes Modell ohne permanentes Senden ersetzen
- Mittelfristig Wechsel zu einem kabelgebundenen Telefon oder einem DECT-Gerät mit Eco-Plus-Modus prüfen
- Basisstation so positionieren, dass ein möglichst großer Abstand zu Schlaf- und Aufenthaltsbereichen gewahrt bleibt
- Nach einer baubiologischen Messung beurteilen, wie stark das DECT-Telefon zur Gesamtbelastung beiträgt
Wellness Sanofit aus Widnau bezieht DECT-Telefone bei jeder Hausmessung systematisch in die Analyse ein und identifiziert sie als Belastungsquelle, die häufig übersehen wird.
Kleine Veränderung, große Wirkung
Das DECT-Telefon ist eines jener Geräte, bei denen eine kleine Veränderung eine unverhältnismäßig große Wirkung auf die Gesamtbelastungssituation haben kann. Wer die Basisstation aus dem Schlafzimmer entfernt, ein strahlungsarmes Modell nutzt oder auf ein kabelgebundenes Gerät wechselt, reduziert die hochfrequente Dauerbelastung in seiner Wohnung oft deutlicher als durch viele andere Maßnahmen zusammen. Die Beratung durch Wolfgang Skischally hilft dabei, solche Zusammenhänge zu erkennen und mit gezielten, praktischen Schritten zu handeln – ohne großen Aufwand und ohne auf den Telefonkomfort verzichten zu müssen.

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